Miami Heat vs Milwaukee Bucks 2020
2020 war für die ganze Welt ein ungewöhnliches Jahr und auch die NBA bekam dies zu spüren. Anstelle des normalen Play-off-Formates wurde die „Bubble“ eingeführt – ein abgeschlossenes Gelände, auf dem die Teams vor leeren Rängen spielen würden.

Ein möglicher Grund für die unerwartet wackligen Leistungen der Milwaukee Bucks, die in der regulären Spielzeit dank MVP und DPOY Giannis Antetokoumnpo eines der besten Teams des 21. Jahrhundert waren.

Nach einem überzeugenden 4:1-Sieg gegen die Orlando Magic gingen die Bucks als klarer Favorit in das Conferencehalbfinale gegen die Miami Heat, welche die reguläre Saison nur auf Platz fünf beendet hatten.

Eine Kombination aus unglaublich formstarken Werfern auf den den Seiten der Heats und ungewohnt schwachen Giannis sorgten allerdings dafür, dass die Favoriten nach drei Spielen mit 0:3 hinten lagen und schließlich in fünf Spielen verloren.

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Toronto Raptors vs Cleveland Cavaliers 2018
Die 2017/18 Cavaliers waren trotz Superstar Lebron James weit davon entfernt, ein gutes Team zu sein. Viele Trades während der Saison und eine kunterbunte Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Veteranen sorgten dafür, dass man die reguläre Saison nur auf Platz vier beendete.

Die Toronto Raptors hatten 2018 hingegen den Höhepunkt ihres Potenzials erreicht und um DeMar DeDozan und Kyle Lowry eines der besten Teams zusammengestellt – ein Team, das im Halbfinale gegen die Cavs nicht wiederzuerkennen war.

In Spiel eins vergaben die Raptors eine doppelstellige Führung, gefolgt von einem Buzzer-Beater durch Lebron James in Spiel drei und einer 25-Punkte-Blamage in Spiel vier.

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Insgesamt erzielte LBJ 136 Punkte in der Serie und damit genau so viel wie DeMar DeDozan und Kyle Lowry zusammen – der Spitzname „Lebronto“ war somit endgültig geboren. 


Dallas Mavericks vs Golden State Warriors 2007
2007 spielte Dirk Nowitzki die beste reguläre Spielzeit seiner Karriere. 24 Punkte mit einer Effizienz von 50/40/90 und die beste Bilanz aller NBA Teams gaben Nowitzki nicht nur seinen ersten MVP sondern seiner Mannschaft auch die Hoffnung, die bittere Finalniederlage des letzten Jahres zu revanchieren. 

Die Warriors hatten sich erst auf den letzten Drücker überhaupt für die Play-offs qualifiziert, waren zum ersten Mal seit 1994 dabei und mit 42 Siegen beileibe kein Top-Team – ohne Kampf sollten sie sich allerdings nicht geschlagen geben.

Angeführt von zweimaligem All-Star Baron Davis kegelten die Warriors den Ersten Platz 1 um Dirk Nowitzki in sechs Spielen aus den Play-offs. Der deutsche Power Forward konnte an seine bisherigen Leistungen kaum bis gar nicht, war hauptverantwortlich für die überraschende Niederlage und musste sich über die nächsten Jahre von den Fans anderer Mannschaften einiges anhören.


 

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Veröffentlichungsdatum: 29.06.22

Über den Autor
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Linus studiert derzeit im 4. Semester Sportwissenschaft an der Technischen Universität München. Seit März absolviert er im Rahmen seines Studiums sein Pflichtpraktikum bei mmc sport in München.

Neben Fußball interessiert er sich insbesondere auch für Handball und Basketball.

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