Platz 4: Miami Heat 2012/13
2010 verkündigte Lebron James zum Shock der gesamten Nation, dass er als Free Agent zu den Miami Heat wechseln würde, um zusammen mit Dwayne Wade und Chris Bosh seinen ersten Titel zu gewinnen. Nachdem das Trio 2011 noch an Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks scheiterte, erreichte man schließlich 2012 gegen OKC das gesetzte Ziel – ihr volles Potenzial erreichte die Mannschaft allerdings erst ein Jahr später.

Lebron James hatte 2013 seine vermutlich beste Saison aller Zeiten, gewann den Regular Season MVP und hätte laut einigen Experten auch vor Pau Gasol zum Defensive Player oft he Year gewählt werden sollen. Um ihnen waren mit einem alten, aber immer noch starken Dwayne Wade, dem perfekten dritten Star in Chris Bosh und Scharfschütze Ray Allen die perfekte Kombination an Spielern.

Nach 66 Siegen in der regulären Saison und einem Spaziergang ins Finale traf man dort auf die San Antonio Spurs, eines der besten Teams der 2000er-Jahre. In einem Game-6-Thriller rettete Ray Allen sein Team mit einem Dreier in letzter Sekunde und forcierte somit das entscheidende Game 7.

Lebron James spielte eine der besten Partien seiner Karriere, entschied das Spiel mit 37 Punkten und 12 Rebounds im Alleingang und holte sich seinen zweiten Titel und Finals MVP.

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Platz 3: Los Angeles Lakers 1971/72
Jerry West, Elgin Baylor, Wilt Chamberlain und mehr – die Los Angeles Lakers waren 1972 eine der ersten Ausgaben der heute weitverbreiteten „Super-Teams“. Fast 20 Jahre hatten die Lakers keine Championship mehr gewinnen können, eine Flaute, die das besagte Super-Team beenden sollte. 

Nach einem etwas holprigen Start und „nur“ sechs Siegen nach neun Spielen schöpfte das Team um Wilt Chamberlain schließlich sein volles Potenzial aus und startete eine unglaubliche Serie von 33 Spielen ohne Niederlage – ein Rekord, der bis heute unantastbar geblieben ist.

Die Saison beendeten die Lakers mit einer Bilanz von 69-13 und auch in den Playoffs konnte keine Mannschaft das Star-Ensemble auf ihrem Weg zum Titel aufhalten. Weder die Chicago Bulls, noch die Milwaukee Bucks konnten den Lakers im Westen das Wasser reichen und auch die New York Knicks hatten im Finale nicht die nötige Star-Power, um das Team um Finals-MVP Wilt Chamberlain heraus zu fordern.

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Platz 2: Chicago Bulls 1995/96
Sechs Mal standen die Chicago Bulls in den 90er-Jahren am Ende der Saison auf dem Podium, eine einzige Saison für dieses Ranking auszusuchen also gar nicht so einfach. Ihr erster Titelgewinn im Jahr 1991 hatte vermutlich die stärkste Konkurrenz in den Playoffs, in keinem der sechs Jahre waren die Bulls allerdings so dominant wie 1996.

Es war das erste Jahr, nachdem Michael Jordan von seiner kurzen Pause in der MLB zurückgekehrt war und mit Steve Kerr, Toni Kukoc und Dennis Rodman hatte man zudem wertvolle Rollenspieler zu seinem Team dazu gewonnen.

Das Resultat waren 72 Siege in der regulären Saison – damaliger Rekord – und eine Play-off Bilanz von 15-3. Im Finale standen den Bulls die Seattle SuperSonics mit Superstar Shawn Kemp gegenüber, welche in sechs Spielen mehr oder weniger ohne Probleme besiegt wurden. MJ holte sich mit einem Schnitt von 27 Punkten, 5 Rebounds und 4 Assists seinen vierten Titel und gleichzeitig vierten Finals MVP.

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Platz 1: Golden State Warriors 2016/17
73 Siege. Diesen Rekord stellten die Warriors in der regulären Saison 2015/16 auf – und trotzdem sind sie nicht das Team, um das es hier geht. Nachdem die Warriors 2016 in einem legendären Finale an den Cleveland Caveliers um Lebron James scheiterten, wurde nämlich die Nachricht verkündigt, welche die gesamte Liga schockierte: Kevin Durant würde als Free Agent zu den Warriors wechseln.

Das Trio bestehend aus Stephen Curry, Klay Thompson und Draymond Green, welches in der letzten Saison bereits die beste reguläre Saison aller Zeit spielten, wurden nun also von dem besten Scorer der 2000er Jahre verstärkt – das Ergebnis war nicht wirklich überraschend.

Nachdem das Superteam in der regulären Saison „nur“ 67 Spiele gewinnen konnte, startete das Quartett in den Play-offs ihren Motor und beendete die Saison mit einem 16-1 Lauf. Nur ein einziges Spiel verlor man im Finale gegen die Cavs, welche trotz Lebron James unglaublicher Leistungen chancenlos blieben. KD holte sich den ersten Titel seiner Karriere und gewann mit unglaublichen 35 Punkten pro Spiel den Finals MVP.

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Über den Autor
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Linus studiert derzeit im 4. Semester Sportwissenschaft an der Technischen Universität München. Seit März absolviert er im Rahmen seines Studiums sein Pflichtpraktikum bei mmc sport in München.

Neben Fußball interessiert er sich insbesondere auch für Handball und Basketball.

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