Es ist soweit! Die NBA geht in seine neue Saison und die Sommerpause hatte es in sich. Viele Monster-Trades sorgten dafür, dass die Karten in der NBA neu gemischt worden sind. Die Zeiten, in denen die Warriors den amerikanischen Basketball dominiert haben, sind wohl gezählt. Wir nehmen mit euch die drei Top-Anwärter auf den NBA-Titel etwas genauer unter die Lupe.

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Los Angeles Clippers:

Viele Top-Stars haben den Sommer für einen Tapetenwechsel genutzt und so haben sich die Kräfteverhältnisse in der NBA komplett verschoben. Der Top-Anwärter auf den NBA-Titel kommt aus Los Angeles und läuft nicht im lila-goldenen Dress auf. Nein, die Lakers sind nicht gemeint. Die LA Clippers sind mit Abstand der größte Gewinner der Sommerpause.

In der vergangenen Saison führte Kawhi Leonard die Toronto Raptors zum Meistertitel. Die Raptors beendeten die Siegesserie der Warriors und der 28-Jährige stand im Fokus der Öffentlichkeit. Denn ohne ihn wäre eine derart erfolgreiche Saison der Raptors nie möglich gewesen. Allerdings war schon mit dem Erreichen des Meistertitels klar, dass Toronto seinen Top-Star nicht halten kann. Im Sommer dann die Überraschung. Leonard geht zu den Clippers.

 

Dazu brachten die Clippers mit Paul George einen weiteren Monster-Trade unter Dach und Fach. Der 29-Jährige kommt von den Oklahoma Thunder. Zwei der aktuell besten fünf Basketballer der Welt wechseln zu den Clippers und formen aus der einstigen Lachnummer aus Los Angeles den Top-Favoriten auf den Titel.

Die Clippers kamen in den letzten vier Jahr nicht einmal über die erste Runde der Playoffs hinaus. Nun drohen die verpönten Clippers mit einem waschechten Meisterteam. Wenn sich die Los Angeles Clippers zum diesjährigen NBA-Champion krönen, dann wartet bei den Sportwetten eine Quote von 4.50 auf euch.

Los Angeles Lakers:

Die zwei vermeidlich stärksten Teams der NBA sind gleichzeitig Stadtrivalen, denn auch die Los Angeles Lakers gehören zum engen Favoritenkreis um den NBA-Titel. Angeführt von LeBron James soll es bei den Lakers in diesem Jahr zum Titel reichen.

Die einstige Basketballmacht ist nun schon seit sechs Jahren nicht mehr in den Playoffs vertreten. Daran konnte auch Superstar LeBron James im vergangenen Jahr vorerst nichts ändern. Allerdings gibt es einen triftigen Grund, weswegen die Lakers in dieser Saison ein ernster Titelanwärter sind.

Denn auch die Lakers haben am Trade-Karussell fleißig mit angekurbelt. Der Power-Forward gehört zu den besten Spielern auf seiner Position und könnte dem unantastbaren James die Unterstützung geben, die die Lakers brauchen um NBA-Champion zu werden.

Holen die Lakers ihren 17. Meisterschaftstitel? Die Quote für eine Meisterschaft der Lakers beträgt 5.70.

Milwaukee Bucks:

Das dritte Team auf unserer Liste kommt aus Wisconsin. Im vergangenen Jahr reichte es bei den Bucks schon fast zur ersten Finalteilnahme seit mittlerweile schon mehr als 40 Jahren. Damit der Coup in diesem Jahr gelingt, haben die Bucks aus Milwaukee viel Geld investiert.

Allerdings heißt das nicht, dass die Bucks am Trade-Tisch groß mitbeteiligt waren. Anstatt einen Top-Mann nach dem nächsten zu holen, verlängerten die Bucks kostenintensive Verträge mit ihren Leistungsträgern.

Dennoch stehen die Bucks in diesem Jahr unter einem unglaublichen Leistungsdruck, da eine mögliche Verlängerung des Superstars Giannis Antetokounmpo bevor steht. Wenn Milwaukee seinen diesjährigen MVP halten will, dann ist aber auch klar, dass die Bucks zeigen müssen, dass sie zumindest um die Meisterschaft mitspielen können.

 

Ein eingespieltes Team, das gegen die Top-Teams aus Los Angeles um den Titel kämpft. Die Bescheidenheit der Bucks wirkt sympathisch, doch es wird sich zeigen, ob das reicht um NBA-Champion zu werden. Die Quote dafür, dass sich die Bucks den diesjährigen Meisterschaftstitel schnappen, liegt bei 6.50.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Ross D. Franklin / AP Photo*

Über den Autor
Von
Luca Beckmann

Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.