"Danke Northeast Ohio für unglaubliche vier Jahre. Hier wird immer meine Heimat sein." Mit diesen Worten sorgte LeBron James für einen großen Paukenschlag in der NBA. Er unterschreibt für vier Jahre bei den Los Angeles Lakers. 153,5 Millionen Dollar wird der Superstar kassieren – und wie sieht es mit einer weiteren Championship aus? Bei 888sport haben die Lakers jetzt eine Quote von 5.00 auf die Meisterschaft.

Mit LeBron hat man immer eine Chance auf die Finals. Das zeigen alleine schon die letzten Jahre in der NBA. Seit 2011 stand er immer im Finale (mit den Miami Heat und den Cleveland Cavaliers). Dass die Lakers über die letzten Jahre ein junges talentiertes Team aufgebaut haben, ist natürlich nicht von Nachteil.

Trotzdem wird er es nicht alleine schaffen, denn auch LeBron wird älter. Ein weiterer Superstar wäre auf jeden Fall wichtig, um mit den Konkurrenten aus Golden State, Houston und Boston den Rang mitzuhalten. Und dieser könnte bereits im Anflug sein.

Ein weiterer Superstar?

Kawhi Leonard – der Superstar der San Antonio Spurs will wohl unbedingt zu den Lakers. Ob die Spurs, die mit den Lakers im direkten Konkurrenzkampf um die Western Conference stehen, das zulassen werden, steht in den Sternen. Für einen Trade hat LA aber definitiv genug junge und bisher günstige Assets (Ball, Ingram, Kusma, Hart sind noch alle in ihren Rookieverträgen).

Und LeBrons Entscheidung hat auch schon einige Spieler dazu bewegt nach LA zu kommen. Mit Lance Stephenson, JaVale McGee und Kentavious Caldwell-Pope haben bereits drei weitere Rollenspieler zugesagt. Viele Fans der Lakers hatten zudem auf Paul George gehofft – doch dieser blieb in Oklahoma und bildet dort mit Russell Westbrook und Carmelo Anthony ein weiteres Superstar-Trio.

Auch wenn sich die Gerüchte halten, dass DeMarcus Cousins bei den Pelicans bleibt, könnte man auch ihn versuchen zu signen – hier müsste man nicht mal ungewollt Spieler abgeben, wie es bei einem Trade für Leonard der Fall wäre.

Sind die Lakers Contender?

Wie gesagt, mit LeBron hat man immer eine Chance. Was den Lakers aber vor allem fehlt sind Shooter. Letztes Jahr war man unter den Teams mit der schlechtesten 3P-%. Doch sollte Leonard kommen, wird das Team bei aller Qualität von Kawhi auf jeden Fall vorerst einiges an Kadertiefe verlieren.

Denn die Spurs werden so viele Assets wie möglich haben wollen – das könnte bedeuten, dass Youngster wie Kyle Kuzma, Brandon Ingram oder Josh Hart gehen müssten. Ob man diese Verluste in der Free Agency noch ausgleichen könnte, wird sich zeigen.

Die Lakers werden es auf jeden Fall schaffen, erstmals seit 2012 eine Playoff-Serie zu gewinnen, doch bereits dieses Jahr Contender zu sein, wird schwer. Trotzdem sieht die Zukunft der Lakers schneller als erwartet wieder um einiges rosiger aus.

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